«28 Tage lang»

Ein bewegender Roman über das Warschauer Ghetto

Liebe Leser

dies ist ein Buch für meine Kinder, aber gewissermaßen auch für meine Großeltern, die in Buchenwald bzw. im Ghetto von Lodz gestorben sind. Dieses Buch soll eine Brücke zwischen den Generationen schlagen. Ich möchte mit ihm auch Menschen erreichen, die normalerweise nicht ohne weiteres zu einem Roman über den Holocaust greifen würden. Deswegen habe ich «28 Tage lang» mit den Mitteln des Spannungsromans geschrieben. Man soll es – trotz all des Fürchterlichen, das geschehen ist – gerne lesen.

Vor allen Dingen aber ist «28 Tage lang» ein Buch, in dem es nicht nur um die Vergangenheit geht, sondern auch um uns. Um die ewigen, universellen Fragen, die uns alle bewegen: Was würdest du tun, um zu überleben? Würdest du dein Leben für andere opfern, oder würdest du andere für dein Leben opfern? Kurzum, es geht darum: Was für ein Mensch willst du sein?

Ich hoffe, dass dieses Buch Ihnen so viel bedeuten wird, wie es mir bedeutet.

Herzliche Grüße

Ihr
David Safier

Inhalt - 28 Tage lang
1943. Mira bringt sich und ihre kleine Schwester Hannah durch den harten Warschauer Ghetto-Alltag, indem sie unter Einsatz ihres Lebens Essen schmuggelt. Doch jetzt soll die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden. Mira schließt sich dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. Ganze 28 TAGE lang.

28 Tage, in denen Mira sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört: Amos, der noch möglichst viele Nazis mit in den Tod nehmen will, oder Daniel, der sich um die Waisen in den Bunkern kümmert.

28 TAGE, in denen sie sich immer wieder der Frage stellen muss: Was für ein Mensch willst du sein?.
 
28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben.
28 Tage, um die wahre Liebe zu finden.
28 Tage, um eine Legende zu werden.
Leseprobe - 28 Tage lang

Sie hatten mich entdeckt.
Die Hyänen hatten mich entdeckt!
Und sie hefteten sich anmeine Fersen.
Das spürte ich instinktiv. Ohne sie gesehen oder gehört
zu haben. So wie ein Tier spürt, dass es in großer Gefahr ist,
selbst wenn es den Feind in der Wildnis noch gar nicht erblickt
hat. Dieser Markt, dieser für die Polen ganz gewöhnliche
Markt, auf dem sie ihr Gemüse, ihr Brot, ihren Speck,
ihre Kleidung, ja, sogar ihre Rosen kauften, war fürMenschen
wie mich die Wildnis. Eine, in der ich als Beute galt. Eine, in
der ich sterben konnte, wenn man herausfand, wer oder besser
gesagt was ich wirklich war.
Jetzt nur nicht schneller werden,

Hörbuch - 28 Tage lang
Lehrermaterialien - 28 Tage lang